Denn damit du nicht meinest, wenn du glaubst, werdest du dem Fleische nach nicht sterben, und es fleischlich auffassend dir einredest, mein Herr sprach zu mir: „Wer meine Worte hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, ist vom Tode zum Leben übergegangen“ ―, nun, ich habe geglaubt, ich werde also nicht 379 sterben, so wisse, dem Tode, welchen du wegen der auf Adam lastenden Strafe schuldest, wirst du verfallen. Denn jener, in welchem wir damals alle waren, vernahm: „Du wirst des Todes sterben“, und der göttliche Ausspruch kann nicht entkräftet werden. Aber wenn du den Tod des alten Menschen abgetragen hast, wirst du in das ewige Leben des neuen Menschen aufgenommen werden und vom Tode zum Leben hinübergehen. Jetzt inzwischen vollbringe den Übergang zum Leben. Welches ist dein Leben? Der Glaube: „Der Gerechte lebt aus dem Glauben“. Was ist es mit den Ungläubigen? Sie sind tot. Unter diesen Toten war jener dem Leibe nach Lebendige, von dem der Herr sagt: „Lasset die Toten, sie sollen ihre Toten begraben“. Also auch in diesem Leben gibt es Tote, gibt es Lebendige, und sie leben gleichsam alle. Welche sind tot? Die nicht geglaubt haben. Welche sind lebendig? Die geglaubt haben. Was wird zu den Toten vom Apostel gesagt? „Steh auf, der du schläfst.“ Aber, sagt da einer, er hat den Schlaf gemeint, nicht den Tod. Höre, was folgt: „Steh auf, der du schläfst und erhebe dich von den Toten“. Und als würde einer sagen: Wohin soll ich gehen? fügt er bei: „Und Christus wird dich erleuchten“. Wenn dich Christus, da du gläubig bist, erleuchtet hat, gehst du bereits vom Tode zum Leben über; verbleibe in dem, zu dem du übergegangen bist, und du wirst nicht ins Gericht kommen.